photography

CHRISTINA WOLF

about me

„The first thing I found was this. What the photograph reproduces to infinity has occurred only once: the photograph mechanically repeats what could never be repeated existentially.“

Roland Barthes, Camera Lucida.

Ich habe mit Fotografie angefangen, wie so viele andere vermutlich auch: Schnappschüsse. Von Freunden, Urlaubsaufnahmen, das Blümchen am Wegesrand…
Mit 24 habe ich mir dann meine erste digitale Spiegelreflexkamera gekauft – die Canon EOS 400D mit 18-55mm Objektiv.
Von Blendenzahlen, ISO und Schärfentiefe hatte ich keinerlei Ahnung, und habe einfach wild drauflos geknipst. Geknipst. Genau das.

„Zum Fotografieren braucht man Zeit. Wer keine Zeit hat, kann ja knipsen.“

Autor unbekannt

So sieht es wohl aus. Erst vor etwa einem Jahr habe ich angefangen, mich wieder mehr mit meiner Kamera und dem Thema Fotografie auseinanderzusetzen. Ich habe angefangen, mich mit der Technik hinter guter Fotografie zu beschäftigen. Schließlich ich Technik immer Diener der Kunst. Ohne geht es eben auch nicht.
Und trotzdem halte ich es mit Andreas Feininger:

„Die Tatsache, dass eine (im konventionellen Sinn) technisch fehlerhafte Fotografie gefühlsmäßig wirksamer sein kann als ein technisch fehlerloses Bild, wird auf jene schockierend wirken, die naiv genug sind, zu glauben, dass technische Perfektion den wahren Wert eines Fotos ausmacht.“

Andreas Feininger

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Thema von Anders Norén